Zum Inhalt springen

Die Situation

Spätestens seit dem „Weltklima-Kongreß“ im November 1988 steht fest: Der weltweit immer noch steigende Kohlendioxid-Ausstoß, der bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht, ist einer der wichtigsten Verantwortlichen für die zunehmende Erwärmung der Atmosphäre, auch Treibhauseffekt genannt. Unmißverständlich wird uns gezeigt, daß es höchste Zeit ist, zu handeln. Mit ca. einer Milliarde Tonnen CO2 pro Jahr entstehen rund 5% der Weltemissionen an CO2 in Deutschland. Davon werden allein 27% in Privathaushalten erzeugt.

Obwohl in den letzten beiden Jahrzehnten verstärkt Kraftwerke mit Entschwefelungs- und Entstickungsanlagen nachgerüstet wurden, unsere Heizungsanlagen mit besseren Brennern und in unsere Autos Katalysatoren eingebaut wurden, kann die Entstehung von CO2 bei der Verbrennung praktisch nicht unterbunden werden. Eine Reduzierung dieser Emissionen ist nur durch Einsparung von Energie und Austausch fossiler Energien durch CO2-freie Energieträger möglich. Die Sonne als zukünftiger Energielieferant wird bis heute nicht ernsthaft beachtet.

Warum eigentlich nicht?
Ohne die Sonne gäbe es auch keine Pflanzenwelt, ohne Pflanzen kein Leben!

Der weiter zunehmende Energiebedarf einer wachsenden Weltbevölkerung verlangt eine Energieversorgung, in der immer mehr nichtfossile Energieträger, z. B. Sonnenenergie, eingesetzt werden.

Faszinierend an erneuerbaren Energien ist die Kreislaufwirtschaft, die für eine unerschöpfliche Energieversorgung steht. Dem gegenüber stehen die Vorräte an fossilen Energieträgern, die in erdgeschichtlich langen Zeiträumen entstanden sind und nun von einer stetig wachsenden Weltbevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte verbraucht werden.