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Die Sonne

Seit jeher galt die Sonne im Denken der Menschen als Sinnbild für Leben, Freiheit und Fortschritt. Die Sonne ist das Zentralgestirn unseres Planetensystems. Ihre Masse ist 333660 mal so groß wie die unserer Erde, und die Temperatur an der Oberfläche der Photosphäre beträgt 5785°C. Für uns Menschen also unvorstellbare Bedingungen. Die Sonne setzt durch Kernfussion große Mengen an Energie frei. Diese Energie wird in Form von Licht verstrahlt. Auf dem Weg durch die Atmosphäre wird die Sonnenstrah-lung jedoch durch Reflexion (z. B. Wolken), Streuung (z. B. Staubteilchen) und Absorbtion (Wärmeaufnahme) abgeschwächt. Nur ein Bruchteil dieser Energie erreicht die Erde. Die Strahlung, die insgesamt auf der Erdoberfläche ankommt, nennt man Globalstrahlung. Die Globalstrahlung ist starken örtlichen und zeitlichen Schwankungen unterworfen.
Beispiel 1 – klarer blauer Himmel, ca. 1000 W/m2
Beispiel 2 – Sonne bricht durch, ca. 600 W/m2
Beispiel 3 – Sonne als weiße Scheibe, ca. 300 W/m2
Beispiel 4 – trüber Wintertag, ca. 100 W/m2

Um die Sonnenenergie nutzen zu können, muß sie erst umgewandelt werden: In Wärme durch Sonnenkollektoren z.B. Warmwasseraufbereitung, Heizungsunterstützung, Schwimmbadbeheizung in Strom durch Solarzellen z.B. für Eigenbedarf, Netzeinspeisung.

Diese Umwandlung geschieht umweltfreundlich, denn es werden keine Schadstoffe keine Radioaktivität freigesetzt, es entsteht kein Lärm und Energieressourcen werden geschont.